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Gewinnspiel: 3D-Fernseher von Sony kommt

Wie von Sony auf der IFA angekündigt, kommt im Sommer ein Bravia TV mit 3D-Technologie auf den Markt. Mit Hilfe dieses Fernsehers und einer Active Shutter Brille kann man entsprechend produzierte Filme und Konsolen-Spiele nun auch zu Hause erleben. Zuletzt sorgte der Film Avatar unter anderem in einer 3D-Version für Kassenrekorde in den Kinos.

Ab sofort ist ein solcher Sony Bravia KDL 52LX905 zu gewinnen. Hier gehts zum Gewinnspiel der Clash Media GmbH.

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Eskapismus für lange Winterabende

Damit wir uns an finsteren Winterabenden die Augen nicht beim Lesen verderben, schauen wir uns um diese Jahreszeit immer eine ausgewählte TV-Serie auf DVD an. Gerne zwei Folgen pro Abend, anders sind vier oder fünf Staffeln ja auch kaum zu bewältigen. Einmal war es Six Feet Under (Familiensaga der anderen Art), dann 24 (ich liebe Split Screen). Dieses Jahr sehen wir Prison Break. Anfangs musste ich mich überreden lassen, weil ich es für durchschaubare Mainstream-Spannungs-Ware hielt. Jetzt bin ich gefesselt. Klar, wenn man das Genre kennt, ist die eine oder andere Wendung absehbar, was den Spaß nicht trübt, denn der Zuschauer freut sich immer, wenn er der Story mal ein paar Meter voraus ist. Aber keine Sorge: Sie holt einen ganz schnell wieder ein.
Richtig gut gefällt mir an Prison Break, dass es dem Drehbuch gelingt, alle Figuren mit solcher Tiefe zu zeichnen, dass ich für die fiesesten Charaktere Mitgefühl habe, wenn diese selbst in der einen oder anderen Situation gequält werden. Da haben es sich die Autoren nicht leicht gemacht, doch dadurch hebt sich die Serie deutlich vom Mainstream ab.

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Afrikanisches und arabisches Filmfestival

In dieser Woche starten in Deutschland gleich zwei exotische Filmfestivals: Africa Alive in Frankfurt am Main präsentiert als Kulturfestival auch Literatur, Kunst und Musik – dieses Mal mit Schwerpunkt Südafrika. Am 3. Februar zeigt das Filmforum Höchst den Eröffnungsfilm Jerusalema. Weitere Filme laufen im Mal Seh’n Kino, im Wiesbadener Caligari und im Murnau Filmtheater (ebenfalls Wiesbaden). Das Festival läuft bis zum 13. Februar.

In Tübingen veranstaltet der Verein Arabischer Studenten und Akademiker das Arabische Filmfestival 2010.  Es zeigt vom 3. bis 10. Februar knapp 30 Filme aus Algerien, Marokko, Ägypten, Irak, Libanon, Palästina und Jordanien. Das Schwerpunkt-Thema lautet in diesem Jahr “Kurden in den arabischen Ländern”. Die Filme werden in den Kinos Museum und Arsenal gezeigt.

Afrikanisches Film- und Kulturfestival Frankfurt

Afrikanisches Film- und Kulturfestival Frankfurt

Arabisches Filmfestival 2010 Tübingen

Arabisches Filmfestival 2010 Tübingen

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iPad

Einen treffenden Kommentar zur iPad-Hysterie hat Ahoi Polloi gezeichnet.

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Angriff auf Blogistan

Der hilflose Umgang der Zeitungsverlage mit der journalistischen Konkurrenz aus der Blogosphäre hat Wolfgang Michal bei Carta zu einer Satire inspiriert: Ein Blogger-Ausstiegsprogramm.

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Großartige Bibliotheken

Die Schweizer von “Mirage Bookmark” sind nicht nur eine interessante Adresse für Sammler von Lesezeichen. Sie haben auch einige Bilder von beeindruckenden Bibliotheken in aller Welt auf ihrer Seite. Das Projekt wird fortgeführt.

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Gute Marge für Autoren: Amazon DTP und Kindle Store

Im Blog lesen.net erklärt der ePublisher Thomas Knip, wie man seine eBooks per Amazon DTP (Digital Text Platform) in den Kindle Store bringt und so für jedermann bestellbar macht. Knip weist darauf hin, dass trotz der hohen Amazon-Provision von 65% am verkauften eBook immerhin 35% des Erlöses an den Autor bzw.  Selbstverleger gehen. Am Erlöß eines traditionellen Taschenbuches würde der Autor lediglich mit ca. 10% beteiligt. Für die Verlage hingegen sei dieses Provisions-Modell deutlich ungünstiger als bisher.

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Holzbuch gegen eBook

Wo Bücher aus Papier dem eBook-Reader überlegen sind.” Ein paar Vorschläge in meinem Blog fischfresse.de

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Kinotypen

Mir gefällt die vom Kubismus inspirierte Deckelillustration von  Resi Langers Büchlein “Kinotypen”:

Resi Langer: Kinotypen / Der Zweemann Verlag, Hannover 1919

Resi Langer: Kinotypen / Der Zweemann Verlag, Hannover 1919

Ein aussagekräftiges Zeitdokument sind allerdings auch die einleitenden Worte der Schauspielerin:

“Diese Skizzen entstanden etwa zwei Jahre vor Kriegsanfang, als Film und Kino noch fast bieder­meierlich-gemütliche Angelegenheiten waren und nicht wie heute leider fast ausschließlich der Tum­melplatz für Schiebertum und Halbwelt.”

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Widerrufen Sie!

Ich bin überrascht, daß viele meiner Kunden nichts von ihrem gesetzlich geregelten Widerrufsrecht wissen. Es handelt sich dabei nicht, wie man vermuten könnte, nur um den eher bildungsfernen Gelegenheitsbuchkäufer, sondern auch um Akademiker und Sammler, also eine Klientel, der man die Kenntnisnahme meiner Widerrufsbelehrung und ihrer Verbraucher-Rechte durchaus zutrauen sollte.

Wenn man einmal davon absieht, daß es ohnehin eine gute Usance des Antiquariats-Buchhandels war, Bücher zur Ansicht zu schicken und im Falle des Nichtgefallens zurückzunehmen, sollte sich doch die in allen Versandbranchen, ja sogar länger im “Haustürgeschäft” übliche Rechtslage zu Rücktritt/Rückgabe/Widerruf herumgesprochen haben.  Offensichtlich ist das Internet aber eher als Schlangengrube bekannt denn als Quelle seriöser Dienstleistungen. Wieviele Warenkörbe kommen wohl deshalb nicht bis zur Online-Kasse, weil die Kunden sich ihrer Rechte nicht bewußt sind? Wieviel Umsatz entgeht uns, weil wir aus wettbewerbsrechtlichen Gründen zwar auf diese Rechte aufmerksam machen MÜSSEN, nicht aber an prominenter Stelle damit werben DÜRFEN? Der Pflicht-Text der Widerrufsbelehrung scheint vielen potentiellen Kunden nicht attraktiv genug zum Lesen zu sein. Ein knapper, deutlicher Hinweis auf der Startseite eine Onlineshops “Bei Nichtgefallen einfach zurückschicken” jedoch ist im Sinne des Wettbewerbsrechts abmahnwürdig, da mit einer Leistung geworben würde, die ohnehin gesetzlich vorgeschrieben ist. Es ist also für den einzelnen Versandhändler schwierig, dem Kunden dieses Recht aktiv mitzuteilen und die Konversionsrate, den Umsatz zu erhöhen.

Nebenbei kann man daraus etwas über Eigen- und Fremdwahrnehmung unseres Geschäftes lernen. Für uns ist das Thema absolut präsent. Wer Versand macht, muß sich damit auskennen und darüber hinaus auf dem Laufenden bleiben. Man kann sich dabei kaum vorstellen, daß die Kunden, die es genau so betrifft, davon nichts wissen. Analog kann man dieses Phänomen beobachten, wenn man gestandene Geisteswissenschaftler und Hochschulangehörige  erstmals über die Existenz von Gebrauchtbuchplattformen wie dem ZVAB aufklärt. Für uns selbstverständlich – da draußen nicht.

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